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THE DANCE OF BELIEF AROUND THE IDYLL OF FATE

 

THEME COMPETITION 2012 in GALERIE STEPHAN STUMPF in MÜNCHEN

with 
AGNES TOTH, AN LAPHAN, BIANCA PATRICIA, CHRISTINE TANQUERAY, ERVIL JOVKOVIC, FIORITO & FLUTUREL, HANA KIM, MAURIZIO L'ALTRELLA, SONJA TOEPFER, VERENA HAEGLER  
19 january - 25 februar 2012,
opening thursday 19 january 
www.galerie-stephanstumpf.com

LAMETTA

 
Weihnachtsausstellung 2011 des BBK München
in der GALERIE DER KÜNSTLER
Maximilianstrasse 42, München
Eröffnung 02.12.2011, 18-21 Uhr
Dauer: 03.12.2011 bis 31.12.2011

Die 22. Auktion in der Akademie der Bildenden Künste München

 
Auktion:
Montag, 14. November 2011, 18.30 Uhr
 
Vorbesichtigung:
Sonntag, 13. November 2011, 11.00 - 19.00 Uhr
Montag, 14. November 2011, 10.00 - 18.00 Uhr
 
Ort: 
Akademie der Bildenden Künste München
Lichthof im Erweiterungsbau
Akademiestr. 4
80799 München
 
Veranstalter:
Akademieverein
Vereinigung der Freunde und Förderer der Akademie der Bildenden Künste e.V.
Akademiestr. 4
80799 München
Tel: 089/3852-0
akademieverein@adbk.mhn.de
www.adbk.mhn.de
Organisation:
Gile Haindl-Steiner + Luise Ramsauer

ZUR OPEN ART 2011 in München:

 
INTERSPACES
In ihrer künstlerischen Arbeit thematisiert BiANCA PATRiCiA gesellschaftliche Konstruktionen und hinterfragt unsere Wahrnehmungsmechanismen. Dahinter stehen eine konzeptionelle Grundhaltung und eine präziese durchdachte Inszenierung, getaucht in einer prägnanten und kühlen Mixtur aus Farbe und Licht. 
 
Vernissage: Freitag, 09. September 2011 um 18:00 Uhr
Ausstellung: Sa. 10. September 2011 bis Sa. 05. November 2011
 
Ausstellungsort: apARTment
Rückgebäude der Galerie Filser & Gräf
Tattenbachstr.18, 80538 München
www.filserundgraef.de

Jahresausstellung 2011

an der Akademie der Bildenden Künste München
 
Vernissage: 15. Juli um 16 Uhr
vom 16 bis zum 24 Juli 2011  
geöffnet täglich von 12 - 20 Uhr
Akademiestraße 2, München
 
"FREIER FALL" Ausstellung der Klasse Prof. Karin Kneffel
 
"GARTEN DER LÜSTE" Ausstellung im Akademiegarten 
kuratiert von Prof. Dr. Florian Matzner
 
"MOVING IMAGES" Ausstellung von Videoarbeiten 
kuratiert von Dr.Cornelia Gockel 

Ausstellung "FRAGIL" mit

Bianca Patricia 
Saskia Neuhaus 
Brigitte Stenzel 
Agnieszka Kaszubowska
am 22.06.2011 um 19 Uhr Eröffnung mit Einführung
von der Kunsthistorikerin Tinatin Ghughunishvili-Brück
 
Ausstellungsdauer: 22.06 bis zum 26.06
im Gartenhaus der Kunst, Ausstellungsraum der Kunstakademie München
Akademiestrasse 2-4
 
PRESSETEXT:
 
Bianca Patricia, Agnieszka Kaszubowska, Brigitte Stenzel und Saskia Neuhaus zeigen ihre künstlerischen Positionen zur Zerbrechlichkeit des Seins   
 
Die Ausstellung „FRAGIL“ verfolgt einen doppelten Zweck: Als Erstes will sie mit ausgewählten Werken ein dezidiert visuelles Kunsterlebnis jenseits der immanenten Konzeption ermöglichen. Als Zweites möchte sie ein Nachdenken über die Begrifflichkeit im Allgemeinen und in Bezug auf Fragilität - als ein Sinnbild der Vergänglichkeit und der Flüchtigkeit des Daseins - anregen.   
Wie wird die Vorstellung von Versehrtheit, die sich sowohl auf physische Konstitution als auch auf psychische Zustände des Menschen bezieht, aufgefasst und transformiert? Auf welche Weise beeinflusst die Zerbrechlichkeit des scheinbar Realen unser Bild der Unstetheit aller Erscheinungen? Und inwieweit wird in der zeitgenössischen Kunst der Anspruch erhoben, der Fragilität des Lebens durch die künstlerische Formulierung entgegenzuwirken?  
Im Hinblick auf die Verschiedenheit der Positionen dieser spannenden Künstlerinnen wird die Interpretation der Fragilität sinnhaft für die Relativität und Variabilität der Begrifflichkeit selbst vorgeführt. Die Herangehensweise an das Eigenschaftswort "fragil" gestaltet sich entsprechend: ambivalent, tiefsinnig und offen gefasst.  
Eine Konstante des Fragilen zeigt BIANCA PATRICIA als großformatige Fotoarbeiten von - einst für die Serie „Hommage“ entstandenen- hunderten von Porzellanabgüssen der männlichen Geschlechtsteile. Als Relikte und Hommage an all die verhüllten, angedeuteten, abgetrennten oder nicht vorahnenden Phallen der westlichen Bild- und Kunstgeschichte. Ein Scherbenhaufen des Mythos Mann. Eine symbolische Darstellung der Vulnerabilität der männlichen Potenz.  
Die Spiegelungen der Erscheinungswelt auf den virtuos gemalten Projektionsflächen von AGNIESZKA KASZUBOWSKA fordern durch ihren Realitätsanspruch und irrealer Schönheit die Vergänglichkeit heraus. Sie verewigen- wenn man so will- die singulären Sinneseindrücke, welche eben aufgrund ihrer äußersten Kurzlebigkeit an Eindringlichkeit gewinnen.  
In den Arbeiten von SASKIA NEUHAUS geht es wiederum um die Diskrepanz zwischen der aufgezwungenen Rolle als Künstler und der „wahren“ Identität als Mensch und Individuum. Im Spannungsfeld zwischen Klischee und Wirklichkeit wird die Zerbrechlichkeit dieses gesellschaftlichen Konstrukts hinterfragt. 
Mit der Fragilität der psychischen Zustände setzt sich die Künstlerin BRIGITTE STENZEL auseinander. Die Protagonistinnen ihrer Bildwelten verkörpern - stellvertretend für jeden Menschen- unsere Zweifel, inneren Konflikte, Ausbruchs- und Neuformungsversuche in einer prägnanten und überwältigenden Art und Weise.
Mehr sei noch nicht verraten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
 
Kunsthistorikerin Tinatin Ghughunishvili-Brück

"Die Große Kunstausstellung NRW Düsseldorf 2011"

 

im Museum Kunstpalast • Kulturzentrum Ehrenhof 

 

vom 13.2 bis zum 6.3.2011

 

Vernissage: Samstag dem 12. Februar um 18 Uhr

im Robert -Schumann-Saal

 

Begrüssung: Michael Kortländer, Verein zur Veranstaltunf von Kunstausstellungen

 

Grußworte von: 

Herr Professor Klaus Schäfer, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport in Vertretung der Ministerpräsidentin des Landes NRW Hannelore Kraft

Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf

Beat Wismer, Generaldirektor der Stiftung MUSEUM KUNST PALAST

 

Eröffnung und Preisverleihung durch Oliver Keymis, Vizepräsident der Landtags von Nordrhein-Westfalen

 

Öffnungszeiten:

13.02 - 06.03.2011 

Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr

Donnerstag von 11 bis 21 Uhr 

Jeden Donnerstag Specials und Führungen: mehr unter www.diegrosse.de

 

Museum Kunstpalast • Kulturzentrum Ehrenhof

Ehrenhof 4-5

40479 Düsseldorf

www.diegrosse.de

 

 

Das Werk "AMAZONE 21" wurde mit freundlicher Unterstützung der Firma

GRIEGER PROFESSIONELLE BILDTECHNIKEN in  Düsseldorf

in der Grösse 245x180cm realisiert. www.grieger-online.de

 

 

Ausstellung "NUR ICH"

eine fotografische Serie zum Thema Suizid

9. bis 23. Januar 2011 in Wuppertal

 

Vernissage: Sonntag 9.Januar von 17 bis 20 Uhr

Einführung: Prof.Dr.Oliver Zybok "Das erschöpfte Selbst"

 

Finissge: Sonntag 23.Januar, 17 Uhr

Vortrag und Diskussion: Prof.Dr.Bazon Brock "Jeder Suizid ist ein gescheiterter Versuch ihn zu verhindern."

 

JANZEN GALERIE

Hofaue 55

42103 Wuppertal

www.janzen-galerie.com

 

 

A photographic series by Bianca Patricia on the topic of suicide

We are all capable of thinking about our own passing, of imagining ourselves as non-existent. Knowing about one’s own death shapes one’s decisions, life plans and values. In the media, death is omnipresent. This may drive up viewer ratings, but it doesn’t necessarily make us consciously address the idea of our own mortality. The abstract but real fear of death is what keeps individuals dependent, what allows them to be manipulated and uncritical. nur ich (“just me”), a series of photographs created by Munich-based photographer Bianca Patricia in 2009, addresses the issue of suicide. The show attempts to come to a better understanding of this phenomenon in our lives today. The idea came from the way suicide has been represented in the fine arts over the last 1000 years. In music, literature, performing and visual art, suicide has long been elevated and glorified, and is hardly ever presented in a realistic way. People who commit suicide become heroic role models, and death is stylized as an enlightened state of being. The inspiration for Bianca Patricia’s photographic series nur ich came from photographs of suicides in police archives, documenting the mortal remains of the body in the place where it was found. By creating distance, reworking and re-photographing the documentary materials, Bianca Patricia de-individualizes the photos. Faces and surroundings are rendered unrecognizable, and become surfaces for projections. Unadorned and real, the photos depict the most common types of suicide – photographic messages that de-mythologize suicide while raising socially relevant questions.

 

 

Eine fotografische Serie von Bianca Patricia zum Thema Suizid
Jeder Mensch ist dazu in der Lage sein eigenes Ende zu denken, sich selbst als nicht existent zu imaginieren. Das Wissen um den eigenen Tod bestimmt Entscheidungen, Lebensentwürfe und Wertevorstellungen. In den Medien ist der Tod allgegenwärtig. Dies treibt zwar die Einschaltquoten in die Höhe, führt jedoch nicht zu einer bewussten Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit. Die abstrakte und auch reale Angst vor dem Tod hält das Individuum in Abhängigkeit, macht es manipulierbar und kritiklos. 
nur ich, eine bereits im Jahr 2009 entwickelte fotografische Serie der in München lebenden Künstlerin Bianca Patricia thematisiert den Suizid. Es ist der Versuch, sich diesem Phänomen in unserer Gegenwart anzunähern. Die Idee dazu entstand in der Auseinandersetzung mit der Darstellung von Suiziden in der bildenden Kunst der letzten 1000 Jahre. In der Musik, der Literatur, der darstellenden als auch bildenden Kunst wird der Selbstmord seit jeher überhöht und verherrlicht und so gut wie nie wirklich realistisch dargestellt. Suizidanten werden zu heldenhaften Vorbildern,  der Tod wird zu einem verklärten Daseins-Zustand stilisiert.
Ausgangsmaterial für die Bilderserie nur ich von Bianca Patricia sind Fotografien von Suizidfällen aus den Archiven der Polizei. Diese dokumentieren die sterblichen Überreste des Leichnams am Auffindeort. Durch Verfremdung, Überarbeitung und erneutes Fotografieren des dokumentarischen Bildmaterials entindividualisiert Bianca Patricia die Fotos. Gesichter und Auffindeumgebung werden unkenntlich gemacht und werden zu Projektionsflächen. Ungeschönt und real zeigen die Fotos die häufigsten Arten des Selbstmordes  - Bildbotschaften, die den Suizid entmythologisieren und darüber hinaus gesellschaftlich relevante Fragen aufwerfen.